Laufnews 12.11. / 13.11.

Ganz schön was los, von Langsur über Losheim bis zum Potzberg…

…überall waren Marpinger/innen läuferisch unterwegs. Als erstes ging Ramon Bernardon auf die Strecke. Ihn schickte die TuS Glan-Münchweiler um 14:30 Uhr den Potzberg hinauf. Schon 1996 war Ramon bei diesem traditionsreichen Berglauf erfolgreich. Damals lief er als Zweiter der Jugend-Klasse die 8,2km in 33:14 Min. Mit nun 43 Jahren benötigte Ramon nur 48 Sekunden mehr zum Finish. Belohnt wurde er mit dem 9. Gesamtplatz und dem 3. Platz in seiner Altersklasse.

70 km Luftlinie entfernt gingen 30 Minuten nach Ramon unsere Läufer Sammy Schu, Stefan Feller und Thorsten Mayer auf den Rundkurs des 30. DEULUX Laufes in Langsur. Zum Jubiläum feuerte Sammy ein richtiges Läufer-Feuerwerk ab. Er benötigte für die 10 stimmungsvollen Kilometer im Tal der Sauer nur 32:19 Minuten. Eine sehr starke Leistung für unseren Topläufer, der damit den 8. Gesamtplatz erreichte. Der DEULUX Lauf gilt als Abschluss der Straßenlaufsaison für die Läufer/innen aus dem Rheinland und Luxemburg. Mit regelmäßig über 1.000 Teilnehmern/innen ist ein Gesamtsieg nur mit einer tiefen 30er Zeit möglich. Die Leistung von Sammy ist umso höher einzustufen, wenn man bedenkt, dass allein 12 Läufer eine Zeit von unter 33 Minuten erreichten.

Start in Langsur

Stefan Feller verbesserte seine Saisonbestzeit vom vergangenen Wochenende mal eben um 9 Minuten auf eine Zeit von 51:53 Min. Ihm folgte Thorsten Mayer mit einer 55er Zeit. Es ist unglaublich, was die LG Langsur und die Orte des Vereins zum Jahresende auf die Beine gestellt haben. Der Lauf selbst geht durch die Orte Langsur, Mesenich und Metzdorf. Gelaufen wird jeweils zu 50% auf deutschem bzw. luxemburgischen Boden. Aus der deutsch- Luxemburgischen Verbundenheit ist der Lauf entstanden, gelebt wird heutzutage ein Lauf-Volksfest mit Musikkapellen in den verschiedenen Orten, wie man es bei 10km-Läufen kaum erlebt. Ein toller Lauf, bei dem sogar absolute Topzeiten möglich sind.

Am Sonntag meldete sich dann ein echter saarländischer Laufklassiker zurück. Beim 32. Martinslauf des TV Losheim gab es endlich wieder die Finisher-Martinsbrenzeln. Als erster Marpinger erhielt Manuel Erdorf die beliebte Martinsbrenzel von Losheim. Dies gelang ihm sogar als 3. Platzierter im Gesamtclassement. Damit reiht sich Manuel unter vielen bekannten Namen aus der saarländischen Läuferszene ein, die hier schon auf dem Treppchen standen. Die Zeit war mit 37:09 Min. eher zweitrangig, da die Abstände nach vorne und nach hinten sehr groß waren. Trotzdem kann sich Manuel diese starke Platzierung auf seiner Visitenkarte verewigen.

Manuel vor dem Start in Losheim

Ihm folgte nach 46:26 Minuten Peter Kapitza, der in einer sehr stark besetzten Altersklasse das Podium nicht erreichen konnte. Mit seiner Zeit unterstreicht Peter jedoch eine bestechende Form zum Jahresende. Als Nächste lief unsere 10km-Vereinsmeisterin, Daniela Frank über die Ziellinie. In 49:19 Min. konnte sie sich den 3. Platz in ihrer Altersklasse sichern. Lucia Dewes(51:20 Min.) und Nicole Kapitza(56:07 Min) runden eine geschlossene Mannschaftsleistung der LTF Marpingen ab. Leider verpassten beide mit dem 4. Platz in ihrer Altersklasse das Podium nur hauchdünn. Am Ende steht für Alle eine gute Laufzeit und eine wohlverdiente Martinsbrezel.

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Laufnews 5.11. & 6.11.

46. Int. Wurzelweg-Lauf(5.11.)

Stefan Feller war in dieser Saison, im Vergleich zu früheren Jahren, nur bei wenigen Wettkämpfen am Start. Beim ältesten Lauf in der Region Trier, dem 46. Wurzelweg, gab er seinen Wiedereinstieg auf der 10km-Strecke. Gestartet wurde am Stadion des Schul- und Sportzentrums Konz. Danach ging es auf der 10km-Runde durch den angrenzenden Wald. Stefan meisterte die Wurzelstrecke  routiniert nach 1:00:08 Std.

25. Rursee-Marathon(6.11.)

Seit 2010 zieht es regelmäßig Marpinger Läuferinnen und Läufer an den Rursee. Dieser befindet im Nationalpark Eifel, knapp 60 Kilometer vor Köln. Jedes Jahr wird dort am 1. November-Wochenende der gleichnamige Rursee-Marathon veranstaltet. Man könnte meinen, dass im Dörfchen Einruhr(der Ort selbst wir mit h geschrieben, der See nicht) nicht viel los ist bzw. nach Corona viel weniger. Bei dieser Veranstaltung jedoch kann man durchaus von einer rundum gelungenen Veranstaltung sprechen. Im Vergleich zum Vor-Coronajahr 2019 hat man gerade einen Einbruch von 6%(in der Regel haben die Veranstaltungen aktuell einen Verlust von 40 bis 60%) zu verzeichnen. Die Gesamtteilnehmerzahl liegt hier bei unglaublichen 1.261 Finishern. 2021 gilt in Einruhr als Übergangsjahr, da man hier nur eine sehr abgespeckte Version anbieten durfte. Wie geht das? Nun, bei dieser Veranstaltung gibt es eine treue Stammgemeinde, die den Lauf hochhält, selbst in schweren Zeiten. Dies läuft hier u.a. durch einen direkten Kontakt zu den Läufer/innen, die man über das Jahr hinweg mit Informationen füttert. Hinzu kommt eine liebevoll organisierte Veranstaltung über 2 Tage mit Walken, Kinder-, Schüler und 5km-Lauf bzw. am Sonntag dann die Ultras, Marathonis und die 16,5km-Läufer/innen.

Teilnehmerzahlen 2019 bis 2022

Ein Teil unserer Läufer/innen gehört wie bereits erwähnt, ebenfalls zu den Stammgästen. Thomas Alles finishte in diesem Jahr zum 7. Mal am Rursee. Doch beginnen wir am Anfang. Unser Wochenendtrip startete bereits am Samstagmorgen in Marpingen. Von dort ging es zum Frühstück nach Prüm. Im Anschluss folgte der Besuch im Marathonzelt, in dem wir auch unserer Startunterlagen erhielten. Thorsten konnte es nicht mit ansehen, dass die Bambinis als Finisher-Geschenk einen Weckmann bekommen, worauf der Sprecher ihm ebenfalls einen überreichte, wenn er verspricht am Folgetag ebenfalls brav zu laufen. 

Endlich im Hotel angekommen vervollständigte sich unsere Gruppe auf 10 LTFler. Egal wie schlecht das Abendessen im Nachbarlokal war, die Stimmung war bereits am ersten Abend nicht mehr zu toppen. So suchte sich jeder sein Team für den „Wettkampftag“ aus. Die einen gingen in 2er Gruppen spazieren, um auf der Strecke anzufeuern und die anderen machten ihre Laufgemeinschaften klar.

Ohne es zu bemerken schmuggelten sich zwei weitere LTFler unter das Teilnehmerfeld. Wer konnte das nur sein? Natürlich! Familie Recktenwald wollte inkognito laufen, doch spätestens die Ergebnisliste verriet die beiden spontanen Teilnehmer. Leider gibt es deshalb keine Fotos von den beiden. Unsere verletzte Ersatz-Fotografin(fotografieren ist nicht ihre Stärke ;-))) konnte Christine nur noch anfeuern, da sie sie zu spät entdeckte, Martin leider gar nicht. Martin haute richtig einen raus. Er darf sich in diesem Jahr 11. Marathon-Finisher(Stefan Feller, Stevie Fecher, Guido Joerg, Martin Mühlhahn, Christian Nesselberger, Marion Nesselberger, Martin Recktenwald, Sammy Schu, Matthias Ziegler, Ramon Bernardon, Franz Warschburger) der LTF Marpingen nennen. Spontan lief er die wirklich knüppelharten 42 Kilometer am Rursee in 4:54:48 Std. Christine riss am Ende die 2 Stunden-Marke über die 16,5km-Runde um nur 30 Sekunden.

Die Teilnehmer des verlängerten Rursee-Wochenendes stellten ihren schnellsten Läufer mit Dirk Schu(1:24 Std.). Ihm folgte unser Dauerläufer in der Nordeifel, Thomas Alles(1:36 Std.). Eine Laufgruppe bildeten Nicole Stein, Birgit Alles und Thorsten Mayer. Nachdem sie Thorsten nach 1:47 Std. mit über die Ziellinie schleppten, verpasste Birgit das Altersklassenpodium um nur einen Platz. Peter Alles hingegen gab nach langer Zeit sein Comeback bei einem Volkslauf. Er komplettierte das Feld der Lauftrefffreunde. 2010 Finishte er noch als einer der Ersten von uns den Lauf über die volle Marathon-Strecke. Seit dieser Zeit ist der Lauf eine feste Größe für uns geworden.

Thomas

Den Sonntag ließ dann jeder auf seine Art oder in der Gemeinschaft, bei einer privaten After-Run-Party ausklingen. Für einen Teil der Gruppe endete der gelungene Rursee-Ausflug erst am Montagnachmittag.

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Laufnews 31.10.

16. Halloweenlauf der LG Reimsbach-Oppen

Es waren heute vier Marpinger am Start, die sich sagten “Also hinter dem Tyrannosaurus Rex läuft keiner von uns über die Ziellinie, das wäre ja peinlich“. Dann kam der Startschuss und der Tyrannosaurus legte einen Sprint hin, und war für uns zum letzten Mal gesehen bis er anfing, uns zu überrunden. Wer war das schnelle Ungetüm aus dem vergangenen Zeitalter? Eigentlich laufen hier nur Mumien, Zombies oder Skelette mit. Die Redaktion konnte den Dino nicht ermitteln. Dafür bot der Halloweenlauf alles, was er schon vor Corona zu bieten hatte. Eine tolle Stimmung am Straßenrand, geschmückte Vorgärten, gut gelaunte Läufer/innen und eine perfekte Orga. Man darf zurecht behaupten, dass es im Saarland keinen 2. Lauf in dieser Form gibt.

Für die LTF Marpingen war Dieter Schneider-Holbach als schnellster Läufer auf dem 6 Runden-Kurs vom Oppen unterwegs. Unser Vereinsmeister der M55 schaffte es nach 24 Minuten auch an Halloween als Drittplatzierter auf das Podium.

Nick kam zwar als 2. Marpinger direkt hinter Dieter im Ziel an, doch hatte unser jüngster Läufer 2 Arbeitsdienste innerhalb von 24 Stunden in den Knochen und dadurch Probleme mit dem Rundenzählen. 5 Runden waren leider eine Runde zu wenig.

Danach folgten Rebekka und Thorsten. Thorsten schaffte es nicht, die Überrundung vom Dino zu verhindern, trotzdem sind knapp über 27 Minuten für einen Spaßlauf ok. Rebekka hingegen lief persönliche Bestzeit. Noch besser daran ist aber die Tatsache, dass sie die 7:00 Minuten-Grenze pro Kilometer knackte und damit eine Zeit von unter 35 Minuten verbuchen konnte. Eine tolle Leistung, die auf der berühmt berüchtigten After-Run-Party am Sportplatz ihren wohlverdienten Abschluss fand.

Schön war es wieder in alter Form in Oppen zu laufen. In dieser Form darf es gerne noch mehr Veranstaltungen im Saarland geben.

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