Bei herrlichem Sommerwetter starteten wir am vergangenen Samstag zu unserer diesjährigen Vereinsfahrt.
Erstes Ziel war die Moselstadt Bernkastel-Kues. Hier konnten wir unter Führung einer sehr kompetenten Dame die Schönheiten der Stadt kennen lernen. Nach dem Rundgang genossen wir in verschiedenen Lokalitäten die Mittagszeit. Pünktlich um 13:00 Uhr ging es weiter in die älteste Weinstadt Deutschlands Neumagen-Dhron. Hier erlebten alle LTF`ler das Highlight des Tages. Wir bestiegen die römische Weingaleere „Stella Noviomagi“ zu einer begeisterten Moselrundfahrt. Der Moderator vermittelte uns die frühere römische Geschichte des Bootes. Selbstverständlich durfte es nicht an Wein fehlen, der von der Schiffsbesatzung , je nach Wunsch, ausreichend nachgegossen wurde . Alleine das Sitzen auf den Holzbänken, auf denen zu früheren Zeiten hart gerudert wurde, war ein einmaliges Erlebnis.
Zurück an der Anlegestelle konnten wir Neumagen-Dhron in unterschiedlichen Lokalitäten als Weinortgenießen.
Abschließend steuert uns der Busfahrer zum Abendessen nach Reinsfeld. Hier beendeten wir die sicherlich gelungene Vereinsfahrt, und begaben uns auf die Rückfahrt nach Marpingen, wo wir gegen 20:30 Uhr gut gelaunt wieder eintrafen.
„Lauftreff-Freunde in Marpingen Läuft`s“
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Wenn die richtig heißen Tagen kommen, dann ist der Deko-Lauf in Noswendel. Ein sehr liebevoll organisierter Volkslauf in und um den Noswendeler See. Die Startzeiten liegen wie in den guten alten Volkslauf-Zeiten am frühen Morgen, womit man in der Regel die heiße Tageszeit umgeht.
Der 5 bzw. 10km-Lauf wird vor der Haustür des Hauptsponsors, dem Deko-Center Thome gestartet. Dieses ist rund einen Kilometer vom See, also vom Ziel entfernt. Während die 10er eine Runde durch den hügeligen Noswendeler Wald drehen, bleiben die 5er im Ortskern. Nach einer See-Runde geht es 2x durch das Naturschutzgebiet am Freizeitpark. Danach folgt das Finale um den See.
11 Marpinger/innen haben sich fast hälftig für die beiden Distanzen angemeldet. Dabei war Dieter Schneider-Holbach der Erste, der die Ziellinie auf der Seepromenade überlief. Kurz zuvor konnte er noch Thorsten Mayer beim Zieleinlauf abfangen. Für beide blieb die Zieluhr bei 25:48 Min. stehen, nur wenige Hundertstel trennten die beiden von einander.
Ähnlich knapp oder eben gemeinsam liefen Rafael Hoffmann und Jennifer Mayer nach 29:35 Min. über die Ziellinie. Für Jennifer war es die beste 5km-Zeit seit 2016.
Zwischen die beiden Duelle schob sich Sabrina Harnacke, die mit einer Zeit von 26:33 Min. ihre persönliche Bestzeit um über eine Minute verbessern konnte. Eine weitere Bestzeit erzielte Birgit Müller. Bei Birgit blieb die Uhr im Ziel bei 30:54 Min. stehen, was unter dem Strich sogar eine Verbesserung um 1:31 Min. bedeutet.
Mit Rafael, Sabrina und Birgit konnten 3 neue persönliche Bestzeiten erzielt werden. Herzlichen Glückwunsch an euch, das fleißige Training im Sommer 2024 hat sich ausgezahlt.
Kommen wir zum Hauptlauf des heutigen Tages. Ramon Bernardon hat sich hier schon auf allen Distanzen in der Siegerliste eingetragen. Selbst den früheren Halbmarathon hatte er schon als Sieger beendet. In diesem Jahr standen nur 4 wesentlich jüngere Läufer einem erneuten Sieg im Weg. Trotz einer kleinen Sommer-Trainingspause fand sich unser Ausnahmeläufer am Ende nach 38:57 Min. auf dem 5. Gesamtplatz wieder. Selbstredend, dass er seine Altersklasse vor Rainer Lutz gewinnen konnte.
Im letzten Jahr wurde unsere super schnelle Klara Heidenreich noch auf dem Seeweg abgefangen. In diesem Jahr hatte die Gesamtsiegerin Stephanie Dörr bereits einen zu großen Vorsprung, weshalb Klara mit dem 2. Platz im Gesamteinlauf schon vor dem eigentlichen Zieleinlauf zufrieden sein durfte. Überraschenderweise war ihre Laufzeit von 43:19 Min. ein gutes Stück schneller als im Vorjahr. Also kann man neben der starken Platzierung auch von einer cleveren Renneinteilung sprechen.
Danach folgte Oliver John in 45:58 Min. Oliver gab bereits in Wadern sein Lauf-Comeback, nun ist er auch wieder bei den Volksläufen gelistet. Ganz nebenbei reichte seine Zeit für den 2. Platz in der Altersklasse M50.
Abgerundet wurde der 37. Deko Volkslauf aus Marpinger Sicht von unseren Saarlandmeistern im Sprint-Triathlon. Vor 14 Tagen gewannen Lucia Dewes und Peter die Landesmeistertitel in ihrer jeweiligen Altersklasse. Frisch regeneriert ging es dann heute in Noswendel an den Start. Peter finishte in 49:39 Min. und Lucia beendete den Lauf nach 50:59 Min. am Seeufer.
Fast alle unsere Teilnehmer/innen wurden bei der Siegerehrung für die jeweiligen Top3-Platzierungen in den Altersklassen berücksichtigt. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass wir hinter dem TV Losheim und vor dem TV Lebach als zweit Größte Gruppe mit 15l Bitburger ausgezeichnet wurden. Thorsten Mayer staubte beim Gang zum Kuchenbuffet sogar noch bei der Tombola einen Gutschein für das Hako-Center in Wadern ab.
Also gelungener kann ein Sommer-Laufmorgen nicht enden. Es hat großen Spaß gemacht im Kreise unserer Lauftreff-Freunde.
Übrigens, wenn ihr noch mehr Lust auf gemeinsames Training habt, dann kommt gerne am Montagabend, um 18:30 Uhr auf die Marpinger Kuppe, dann geht es wieder eine Stunde rund beim gemeinsamen Koordinations- und Lauf-ABC-Training. Einfach mal vorbeischauen…
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Mit einem Paukenschlag meldete sich die Masters-Mannschaft der LTF Marpingen beim vierten Rennen der RTV-Masters-Liga zurück. Dank der Einzel-Platzierungen 1,3,4 und 9 konnte der Tagessieg errungen werden.
Bei idealem Triathlon-Wetter führte der Rennkalender die Marpinger Athleten am französischen Nationalfeiertag schon im Morgengrauen in den äußersten nordöstlichen Zipfel von Rheinland-Pfalz. In Hamm an der Sieg, das Nachbarland Nordrhein-Westfalen zum Greifen nahe, bildete der Raiffeisen-Triathlon den vierten und vorletzten Wettkampf der Liga-Saison 2024.
Nach chronischer Personalnot bei den vorangegangenen Rennen konnte LTF Marpingen mit vier Athleten und somit in voller Besetzung antreten:
Hanno Blaß, nach muskulärer Verletzung erstarkt und bestens regeneriert,
Matthias Ziegler, eine Woche nach dem Ironman Thun (CH) wieder bereit für eine Ladung Laktat,
Karsten Ulrich, mit der Mitteldistanz Walchsee als Vorbereitungsrennen in den Beinen,
Thomas Groß, sich von vornherein als Sicherheitsreserve für den Pannenfall begreifend.
In Hamm stand ein Sprint mit 500m Schwimmen im idyllischen Waldfreibad Thalhausen, 20 km Radfahren auf einem sehr anspruchsvollen 5-km-Rundkurs und 6 km Laufen auf zwei stark profilierten Runden auf dem Programm.
Den Menschen jenseits der 40 Jahre war das Schwimmen mit Neopren-Kälteschutz gestattet (Wasser 21 °C), die Rangelei nach dem Startschuss und an den Wendebojen blieb ihnen jedoch nicht erspart. Man hätte sich hier kleinere Starterfelder mit zeitlichem Abstand gewünscht, die auf der Schwimm- und Radstrecke zu einer Entzerrung geführt hätten. Wie auch immer; Hanno fackelte nicht lang und setzte schon beim Schwimmen (2.) ein erstes Ausrufezeichen. Mit einem schnellen Wechsel in Schlagdistanz zu dem führenden Matthias Menzel (SRL Koblenz) machte er auch auf dem Rad gleich Ernst, übernahm die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Das Ganze mit stoischer Gelassenheit, so als müsse das so sein und als sei er nie weg gewesen.
Matthias, nach dem Schwimmen nicht weit zurück, hämmerte mit neuem Helm und gewohnter Kompromisslosigkeit über die an Auf- und Abfahrten, steilen Kurven und tiefen Schlaglöchern reiche Strecke. Die Radbestzeit im Masters-Feld (einziger unter 40 Minuten) hätte auch in der 1. RTV-Liga zu einem der besten Rad-Splits gereicht. Mit einem soliden Lauf im 4:30‘/km-Schnitt belegte Matthias am Ende Rang drei.
Auf Platz 4 folgte dann auch gleich Karsten, der im Schwimmen gut um die Bojen gekommen war (4.) und mit krachneuem Aero-Rad die fünft-beste Radzeit fuhr. Liegen ihm stark profilierte Strecken ohnehin, so konnte er dank moderner Scheibenbremstechnik die Kurven wesentlich schneller nehmen als bisher. Der Trend geht – wie im Radsport – auch bei den Triathlon-Masters ganz klar zu einer rennspezifischen Material-Auswahl. Laufen dann wieder mit der viertbesten Zeit, was zu Gesamt-Platz 4 der Masterswertung führte.
Thomas wusste bereits nach dem ersten Wechsel, dass drei Marpinger ganz vorne unterwegs waren, ließ im Rahmen seiner Möglichkeiten dennoch nicht locker und kam immerhin noch in den Top Ten (9.) ins Ziel.
Hamm hat einmal mehr gezeigt, dass Marpingen immer für eine vordere Platzierung gut ist. Diesmal war es so, dass andere Teams in personellen Nöten waren, so starteten Theeltal und Koblenz mit jeweils nur drei Athleten (wovon bei RTV Koblenz noch einer mit Reifenpanne ausfiel), und Mainz trat nicht in Bestbesetzung an, weil zwei starke Masters-Athleten in der 1. RTV-Liga „aushelfen“ mussten.
Der Tagessieg war für das Marpinger Team eine wichtige Bestätigung seines Stellenwertes in der Masters-Liga. Nach ein paar Wochen Liga-Pause geht es in 6 Wochen (1. September) dann zum Heimrennen am Bostalsee, wo Marpingen hoffentlich noch einmal mit einem vollzähligen und leistungsfähigen Team am Start stehen wird.
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